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Standardisiertes Vorgehen zur Therapieplanung

Therapieplanung_Abb1Die Kontaktaufnahme erfolgt immer durch die Antragstellung der Teilnehmer.

Das Erstgespräch dient als Beratungsgespräch und in ersten Ansätzen bereits der Motivationsbildung. Die Teilnehmer werden nach eigenen Hintergründen und Anliegen befragt, bevor sie umfassend über das Behandlungsprogramm aufgeklärt werden. Es erfolgt eine Abklärung, ob eine weitere Zusammenarbeit gewünscht ist.

Die „therapie-vorbereitende Phase“ umfasst in der Regel 5-7 Termine im Einzelkontext und dient zur Erhebung wesentlicher diagnostischer Informationen. Neben dem Einsatz standardisierter psychologischer Testverfahren zur Risikoeinschätzung und Therapiebedarf werden im Rahmen von Gesprächen über Biografie und Tat erste Erklärungsmodelle für das straffällige Verhalten, Ressourcen und Defizite erarbeitet und Ziele für die therapeutische Arbeit abgeleitet. Auch der Auf- und Ausbau von Veränderungsmotivation ist in vielen Fällen essentiell notwendig und wird bereits in dieser ersten Phase fokussiert.

Im Anschluss an die Diagnostikphase erfolgt die Behandlung in Gruppen oder in systematischen Einzelgesprächen.