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Therapieangebote

Information für Patienten

Für eine Behandlung ist im Regelfall eine Überweisung von einem Haus- oder Facharzt nötig (außer bei Patienten des Präventionsprojektes "Kein Täter werden“). Die Kosten der Behandlung werden üblicherweise von der Krankenkasse übernommen. Das Therapieangebot im ISFP umfasst Angebote für verschiedene Patientengruppen:

  • In der Sexualmedizin erfolgt die Diagnostik und Therapie von Menschen mit sexuellen Problemen und Problemen in der Partnerschaft.
  • In der Forensischen Psychiatrie und Psychotherapie werden Patienten mit und ohne Behandlungsauflage betreut.
  • Außerdem werden forensisch-psychiatrische Gutachten für alle relevanten Rechtsgebiete  mit einem Schwerpunkt für straf- und sozialrechtliche Fragestellungen angefertigt.

Untersuchung

Zur Diagnostik werden ambulante Gespräche durchgeführt, die durch standardisierte Testverfahren, oder bei Bedarf auch durch Messung der genitalen Reaktion, ergänzt werden können. Zusätzliche Laboruntersuchungen und apparative Untersuchungen, wie EKG, EEG und bildgebende Verfahren (CT, MRT) können im Bedarfsfall in Kooperation mit den zuständigen Kliniken des UKSH, Campus Kiel, durchgeführt werden.

Zur Ergänzung der Standarddiagnostik messen wir im Bereich der Sexualmedizin bei Bedarf auch genitale Reaktionen. Bei Frauen wird dies mithilfe der Vaginoplethysmographie durchgeführt, was zur Bestimmung der genitalen Reaktionsfähigkeit dient. Dies kann z.B. in Fällen weiblicher Luststörungen wichtige Informationen liefern. Bei Männern wird dies mithilfe der Phallographie (auch Penisplethysmographie genannt) durchgeführt, was hier vor allem zur Bestimmung der sexuellen Orientierung hilfreich ist. Es können auch Befunde zur objektiven Bestimmung der sexuellen Orientierung für Selbstzahler erstellt werden.

Behandlungsverfahren

Psychotherapeutische Verfahren

Im ISFP arbeiten Psychotherapeuten mit kognitiv-verhaltenstherapeutischer, tiefenpsychologischer und systemischer Ausrichtung. Folgende psychotherapeutischen Verfahren werden angewendet:

  • systematische Einzeltherapie,
  • paartherapeutische Gespräche,
  • sexualmedizinische Beratung und Therapie,
  • Gruppenbehandlung,
  • Aufstellungsarbeit,
  • EMDR (Eye-Movement-Desensitization-and Reprocessing),
  • Schematherapie.

Medikamentöse Behandlung

Im ISFP sind neben den Psychotherapeuten auch erfahrene Fachärzte verschiedener Disziplinen tätig, so dass im Bedarfsfall auch eine Therapie mit Psychopharmaka oder anderen Medikamenten erfolgen kann.