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Station P5


Behandlungsspektrum

Auf der Station P5 besteht ein Behandlungsschwerpunkt für Patienten, die an depressiven Störungen, an bipolar-affektiven Störungen und an manischen Störungen leiden.


Das Team

Im Team der Station P5 arbeiten Mitglieder verschiedener Berufsgruppen unter Leitung des Oberarztes Dr. F.-J. Müller eng zusammen. Krankenpflegepersonal, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Psychologen und Ärzte sind an der Behandlung der Patienten beteiligt. Regelmäßig findet eine fallbezogene Teamsupervision durch einen externen Supervisor statt. Die Mitglieder des Teams nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen teil.


Therapeutisches Angebot

Das Konzept zur Behandlung von Depressionen versteht sich als multimodaler und multiprofessioneller integrativer Behandlungsansatz. Dabei werden empirisch als wirksam belegte Behandlungsmaßnahmen zu einem für den Patienten individuell erstellten Behandlungsplan zusammengestellt. Die Atmosphäre der Station ist betont fürsorglich und empathisch gestaltet und zielt darauf ab, antidepressives Verhalten aufzubauen und individuelle Therapiefortschritte optimal zu fördern. Psychotherapeutische Verfahren ( IPT, kognitive Verhaltenstherapie) kommen ebenso zum Einsatz wie biologische Therapieverfahren (Lichttherapie, Wachtherapie, EKT) und können mit einer differenzierten Psychopharmakotherapie kombiniert werden. Es werden psychoedukative Gruppentherapien angeboten. Als Entspannungsverfahren kann die progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen erlernt werden.

Weitere Therapiemöglichkeiten bestehen im Rahmen der Physiotherapie mit Krankengymnastik, Bewegungsbad, Sporttherapie, Körperzentrierter Bewegungstherapie und Atementspannungstherapie. Kneipp-Anwendungen, Lymphdrainage und Massagen werden in der Physikalischen Therapie durchgeführt. Einzelbeschäftigungstherapie, Werkgruppe und Gedächtnistraining werden durch unsere Ergotherapeutinnen angeboten. Ernährungsberatungen können erfolgen.

Durch den Sozialpädagogischen Fachdienst erfolgen Beratungen und aktive Hilfen unter anderem bei der Organisation und Anmeldung von Anschlussbehandlungen oder therapeutischen Wohngruppen, bei der Suche nach Wohnraum oder auch Senioren- und Pflegeeinrichtungen, beim gestuften Wiedereintritt ins Arbeitsleben und im Umgang mit Behörden und Ämtern.

Innerhalb des Universitätsklinikums besteht eine enge Kooperation mit den anderen Fachrichtungen, so dass auch organische Erkrankungen auf hohem Niveau interdisziplinär behandelt werden können.


Räumlichkeiten

Die Station P5 ist eine offene, gemischtgeschlechtliche Station mit 24 Behandlungsplätzen. Sie ist in einer alten Jugendstilvilla untergebracht, zu der auch ein eigener Garten gehört. Die Patientenzimmer liegen im ersten und zweiten Stock, die Therapieräume im Dachgeschoß. Ein Speiseraum sowie ein Aufenthalts- und Fernsehraum und zwei Veranden stehen den Patienten zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. In der großen Stationsküche können die Patienten gemeinsam backen und kochen.

An der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie besteht ein Mutter-Kind-Behandlungsschwerpunkt. Frauen, die im Rahmen der Geburt eines Kindes an einer psychischen Erkrankung leiden, haben hier die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Säuglingen stationär aufgenommen zu werden. Zwei Behandlungsplätze, jeweils in einem Einzelzimmer mit Dusche und WC, stehen auf der Station P5 zur Verfügung.


Aufnahmemodalitäten

Wenn eine stationäre psychiatrische Behandlung notwendig erscheint, nimmt der Hausarzt oder Nervenarzt mit der Ambulanz unserer Klinik telefonisch Kontakt auf und bespricht mit dem Aufnahmearzt einen Aufnahmetermin. Am Aufnahmetag wird die Patientin oder der Patient zuerst in der Ambulanz mit dem Aufnahmearzt sprechen. Von der Ambulanz aus wird die Patientin oder der Patient zur Station begleitet, wo die eigentliche Behandlung erfolgen wird.

In dringenden Fällen kann ein Arzt seine Patientin oder seinen Patienten auch ohne Termin in der Notfallambulanz vorstellen. Diese kann die Aufnahme auf der Station P5 oder einer anderen geeigneten Station einleiten. In Notfällen kann unsere Notfallambulanz auch zu jeder Zeit und ohne ärztliche Einweisung oder Überweisung aufgesucht werden.

Wenn möglich, sollten zur stationären Aufnahme die aktuell eingenommenen Medikamente, ggf. Hilfsmittel und Berichte über frühere ambulante und stationäre Behandlungen oder andere Untersuchungsergebnisse mitgebracht werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an

die Pforte Telefon 0431 500-98008.