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Station P4B


Behandlungsspektrum

Die Station P4B ist die Suchtstation der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Diese geschlossen geführte Station verfügt über 12 Behandlungsplätze für Patienten mit einer Suchterkrankung.

Im Sinne der qualifizierten Entzugsbehandlung werden Abhängigkeitserkrankungen, mit dem Schwerpunkt auf Alkohol und Medikamente, behandelt. In der Regel liegt die Behandlungsdauer bei 14 bis 21 Tagen.


Das Team

Unter der Leitung des Oberarztes Dr. J. Koch erfolgt die Betreuung der Patienten von einem multiprofessionellen Team, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und dem sozialpädagogischen Fachdienst. Als Pflegeform wird Bezugspflege durchgeführt.

Das Team der Station wird regelmäßig fort- und weitergebildet, supervidiert und ist in der Methode des „Motivational Interviewing“ nach Miller und Rollnick geschult worden. Dies ist ein zielgerichtetes, klientenzentriertes Beratungskonzept zur Lösung ambivalenter Einstellung gegenüber Verhaltensveränderungen.


Behandlungskonzept und therapeutisches Angebot

Neben der Akutbehandlung des Abhängigkeitssyndroms und möglicher Komplikationen, werden auch alkoholbedingte Begleit- und Folgeerkrankungen behandelt.

Nach einer kurzen Beobachtungszeit und nach Abklingen der Intoxikationszeichen, erhalten die Patienten einen stationsinternen Behandlungsvertrag. In diesem werden die individuellen Behandlungselemente gemeinsam mit dem Patienten vereinbart und die, an die Behandlung geknüpften Regeln und Bedingungen besprochen.

In therapeutischen Einzelgesprächen mit Ärzten, Psychologen, der Bezugspflege und in den verschiedenen gruppentherapeutischen Angeboten wird auf bestimmte Ziele hingearbeitet:

  • Förderung der Krankheitseinsicht
  • Aufbau von Motivation
  • Erarbeitung erster und Festigung bereits vorhandener Strategien zur Stabilisierung der Abstinenz
  • Motivierung zu einer stationären oder ambulanten Entwöhnungs- oder Rehabilitationsbehandlung
  • Planung der nachstationären Behandlung im Rahmen eines Konzeptes abgestufter ambulanter Angebote

Zum therapeutischen Angebot der Station gehören die Gruppenangebote wie Suchtgruppe und Psychoedukation, sowie Angebote der Physio- und Ergotherapie. Darüber hinaus gibt es das Angebote der Ohrakupunktur nach dem „NADA-Protokoll“, sowie die Muskelentspannung nach Jacobsen. Zusätzlich werden wöchentlich verschiedene Selbsthilfegruppen und weiterführende Angebote der freien Träger vorgestellt.

Der sozialpädagogische Fachdienst unterstützt die Patienten beim Stellen von Anträgen, bei Schuldenregulierungen und im Umgang mit Behörden. Außerdem ist er die kommunikative Schnittstelle mit den Kostenträgern von weiterführenden Therapie-, Reha- und Übergangseinrichtungen.


Stationsablauf

Wochenrunde

Es wird den Patienten die Möglichkeit gegeben in der Gruppe über das vergangene Wochenende zu sprechen. Des Weiteren wollen wir ein Forum für die Patienten schaffen, in dem sie Raum für Kritik finden und es zu einem Austausch innerhalb der Gruppe kommen kann. Außerdem werden einige Stationsdienste vergeben. Die Wochenrunde fördert die Gruppendynamik und soziale Kompetenzen und dient dem Kennen lernen.

Wochenendplanung

In der Wochenendplanung gestalten die Patienten Aktivitäten des anschließenden Wochenendes, dies trainiert ein zukunftsorientiertes Planen und Handeln, ebenso fördert dies auch die Gruppendynamik.

Gruppenvisite

In der Gruppenvisite sprechen die Patienten über ihr aktuelles Befinden, dies fördert den selbstbewussten Umgang mit der Erkrankung und dient dem Erfahrungsaustausch.


Räumlichkeiten

Die Station P 4 b bietet zwei Doppelzimmer und zwei Zimmer für vier Patienten.

Für die Patienten stehen ein Tagesraum mit Fernseher und Musikanlage, sowie ein Multifunktionsraum zur Verfügung. Daneben gibt es einen eigenen Garten, der von den Patienten genutzt werden kann.

Außerdem gibt es eine Tischtennisplatte, einen Kicker, ein Trainingsfahrrad und ein Boxsack auf der Station.


Aufnahmemodalitäten

Als niedrigschwelliges Angebot kann eine Vorstellung in der Ambulanz grundsätzlich 24 Stunden täglich erfolgen, mit der Bevorzugung der regulären Ambulanzöffnungszeiten zwischen 8:00 Uhr und 16:30 Uhr.

Anmeldungen zur geplanten Entgiftung und andere Anfragen richten Sie an die Psychiatrische Institutsambulanz, unter Tel.: 0431 - 9900 2561.