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Station P3


Behandlungsspektrum

Die Station P3 wurde besonders auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer psychotischen Störung eingerichtet. Die Behandlung findet unter offenen Bedingungen statt. Das pflegerische Team arbeitet nach dem Konzept der Bezugspflege, hierbei werden die Betroffenen von einer für sie zuständigen Schwester oder einem Pfleger betreut. Auf der Station P3a können insgesamt 18 Patienten behandelt werden.


Das Team

Die therapeutische Betreuung der Patienten erfolgt durch die jeweiligen Stationsärzte und den zuständigen Oberarzt Prof. Dr. med. R. Göder.

Dem pflegerischen Team gehören speziell psychiatrisch ausgebildete Schwestern und Pfleger an.

Zum Team gehören weiterhin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Physikalischen Therapie, der Ergotherapie, des Sozialpädagogischen Fachdienstes, der Musiktherapie und eine Diplom- Psychologin.


Therapeutisches Angebot

Das Behandlungsziel ist, eine möglichst hohe Lebensqualität für die betroffenen Menschen wiederzuerlangen.

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung sind Gespräche und Aufklärung. Zweimal wöchentlich findet eine Psychose-Gruppe statt, in der Informationen zur Erkrankung und Behandlung vermittelt werden. Die Betroffenen werden ärztlich im Rahmen von Einzelgesprächen, Einzelkontakten, Visiten und Gruppengesprächen betreut. Auch die Angehörigen werden durch regelmäßig durchgeführte Angehörigengruppen in den Therapieplan mit einbezogen.

Wir sind überzeugt, daß die Betroffenen bei Psychosen von einer medikamentösen Behandlung profitieren. Daher empfehlen wir eine moderne optimierte Medikamentenbehandlung.

Wesentlichen Anteil an der Behandlung haben auch lebenspraktische Gesichtspunkte, zum Beispiel das Aufrechterhalten alltäglicher Tätigkeiten, körperliche Fitness und Kontakte zu anderen Menschen. Vom pflegerischen Team werden Hilfen bei der Tagesstrukturierung gegeben, eine Bewegungs- und Maltherapie, gemeinsame Aktivitäten (z. B. regelmäßiger Morgenspaziergang, Koch- und Backgruppe) und gemeinsames Spielen, soziales Kompetenztraining und soziotherapeutisches Einzel- und Gruppentraining angeboten.

Die Ergotherapie bietet den Betroffenen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten mittels handwerklich-gestalterischer Tätigkeit zu üben. Zusätzlich wird ein Gedächtnis- und Konzentrationstraining durchgeführt. Die Ergotherapie erfolgt in Einzel- oder Gruppenbehandlungen, sie findet sowohl im stationären als auch im ambulanten Rahmen statt.

Die Physiotherapie ermöglicht die Teilnahme an Gymnastik, Kneippen und Sport und bietet zweimal wöchentlich eine störungsspezifische Krankengymnastikgruppe an.

Die Wiedereingliederung in das soziale und berufliche Leben nimmt einen großen Raum ein. Der Sozialpädagogische Fachdienst bietet Hilfe und Beratung an, um Lösungen für Probleme des sozialen, beruflichen oder finanziellen Alltags zu finden. Kontakte zu anderen Kliniken, ambulanten Einrichtungen und zu anderen Hilfsangeboten können vermittelt werden.

Wenn Betroffene zusätzlich Substanzen zu sich nehmen, die gesundheitsschädlich sein können und Abhängigkeiten erzeugen können, unterstützen wir den allmählichen Verzicht auf Suchtmittel, erarbeiten alternative Lebenskonzepte ohne Suchtmittel und führen Entgiftungsbehandlungen durch.


Räumlichkeiten

Die Station bietet Einzel- und Doppelzimmer und ein Zimmer, in dem bis zu vier Betroffene zusammen untergebracht werden können.

Für die Betroffenen stehen ein Aufenthalts- und Speiseraum mit einem Fernseher, eine Rauchgelegenheit und ein Gruppenraum zur Verfügung, zusätzlich können andere Räumlichkeiten, ein Garten und ein kleiner Sportplatz des Klinikums mitgenutzt werden.

Die Besuchszeiten liegen zwischen 8.00 und 20.00 Uhr, beziehungsweise nach Absprache. Die Besuche sollten in jedem Falle außerhalb der Therapiezeiten und der Essenszeiten stattfinden.


Aufnahmemodalitäten

Die Anmeldung zur stationären psychiatrischen Therapie sollte durch den ambulant behandelnden Arzt erfolgen. In dringenden Fällen kann auch die Ambulanz der Psychiatrischen Klinik aufgesucht werden, die dann eine weitere stationäre Therapie einleiten kann.

Wenn möglich, sollten zur stationären Aufnahme Berichte über frühere ambulante und stationäre Behandlungen, Röntgen-, Computertomographie- und Kernspintomographiebilder und die aktuell eingenommenen Medikamente mitgebracht werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an

die Pforte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, ZIP gGmbH.
Telefon: 0431 9900-2681 / 2682

oder direkt an die Ambulanz 0431 9900-2561.