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Startseite > Stationen > Station P2

Station P2 - Gerontopsychiatrie

Behandlungsspektrum

Die Station P2 ist speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen mit psychiatrischen Krankheitsbildern ausgelegt. Es wird das gesamte Spektrum der gerontopsychiatrischen Erkrankungen auf der Station behandelt. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Behandlung von Menschen mit Demenzerkrankungen dar. Eine enge Verzahnung existiert mit der Gedächtnissprechstunde der Klinik, so dass bei komplexen Fragestellungen auch eine spezialisierte Demenzdiagnostik stationär erfolgen kann. Dabei stehen alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten eines Universitätsklinikums zur Verfügung. Es existiert eine enge Kooperation mit lokalen Selbsthilfeorganisationen, Pflegediensten, Einrichtungen und anderen außerklinischen Organisationen.

Das Team

Ärzte

Fachärztliche Leitung: Simone Studt

  • Ärztliche Behandlung der Patienten durch zwei Stationsärzte unter enger Supervision des zuständigen Oberarztes
  • Hohe menschliche und fachliche Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit gerontopsychiatrisch/geriatrisch erkrankten Patienten sowie in deren Behandlung
  • Regelmäßige Visiten, Psychotherapeutische Einzelgespräche, Angehörigengespräche
  • Konsiliarische Einbeziehung anderer Fachdisziplinen
  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildung und Supervision

Pflegeteam

  • psychiatrisch und geriatrisch erfahrene Schwestern und Pfleger
  • Bezugspflege: Hierbei werden die Betroffenen überwiegend von einer für sie zuständigen Schwester oder einem Pfleger betreut.
  • Aktivierende Pflege / Förderung alltagspraktischer Tätigkeiten
  • Hilfen bei der Tagesstrukturierung
  • Gemeinsame Aktivitäten, z. B. Außenaktivitäten wie Spaziergänge und Ausflüge, Koch- und Backgruppe, Gesellschaftsspiele, kognitives Training (Gedächtnistraining), soziales Kompetenztraining und sozialtherapeutisches Einzel- und Gruppentraining.

Sozialpädagogischer Fachdienst

  • ressourcenorientierte Unterstützung und Beratung der PatientInnen und deren Angehöriger
  • Erarbeiten von Perspektiven nach dem Klinikaufenthalt, betreffend
         Pflege (Pflegestufeneilanträge, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Heim)
         Mobilität und Sturzprophylaxe
         altersgerechtes Wohnen
         Soziale Kontakte/Teilhabe und Tagesstrukturierung
         Haushaltsführung und Ernährung

Ergotherapie

  • Training und Beratung im lebenspraktischen Bereich/Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Erhalt und Stabilisierung der Handlungskompetenz im Alltag
  • Aktivierung der Hirnleistung mit Sinneswahrnehmung
  • Training von Kommunikationsmöglichkeiten im sozialen Umfeld
  • Beratung von Angehörigen im Umgang mit Ihrem Ehe-/Lebenspartner

Physiotherapie

  • täglich Einzel- und/oder Gruppenangebote
  • Verbesserung der körperlichen Fitness
  • Förderung von Tagesstruktur und Motivation
  • Bedarfsgerechtes Training, z.B. Gangtraining, Sturzprophylaxe
  • Ggf. Fango, Massage, Kneippen

Musiktherapie

  • Erinnerungspflege durch gemeinsames Singen altbekannter Lieder
  • Klatschen und Spielen einfacher Klangkörper und Rasseln begleitet mit Gitarre oder Flöte fördert ein Gemeinschaftsgefühl, verbessert die Stimmung, beruhigt.
  • Aktivierung und Verbesserung des Antriebs

Therapeutisches Angebot

Neben einer gründlichen psychiatrischen und somatischen Diagnostik und Behandlung der Grunderkrankungen zielt die Behandlung durch unser multiprofessionelles Team darauf ab, körperliche und geistige Fähigkeiten der Patienten zu erhalten und zu verbessern, Alltagskompetenz zu fördern und so eine möglichst hohe Lebensqualität und Selbständigkeit zu erreichen. Insbesondere in die Planung der Versorgung nach der Entlassung werden auch die Angehörigen und gesetzlichen Betreuer mit einbezogen.

Räumlichkeiten

Die Patientenzimmer sind mit maximal 2 Patienten belegt. Für sturzgefährdete Patienten stehen Niederflurbetten zur Verfügung, die die Verletzungsgefahr bei Stürzen aus dem Bett reduzieren. Für die Patienten stehen ein gemütlich und wohnlich eingerichteter Aufenthalts- und Speiseraum sowie eine Therapieküche zum gemeinsamen Kochen oder Backen zur Verfügung. Zusätzlich können andere Räumlichkeiten, ein Garten und ein kleiner Sportplatz mitgenutzt werden.

Raeumlichkeit1 P2Raeumlichkeit2 P2

 

Aufnahmemodalitäten

Die Anmeldung zur stationären Behandlung sollte durch den Hausarzt oder Facharzt erfolgen. In dringenden Fällen kann auch die Ambulanz der Psychiatrischen Klinik aufgesucht werden, die dann eine weitere stationäre Therapie einleiten kann.

Wenn möglich, sollten zur stationären Aufnahme Berichte über frühere ambulante und stationäre Behandlungen, Röntgen-, Computertomographie- und Kernspintomographiebilder und die aktuell eingenommenen Medikamente mitgebracht werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an

Station P2
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, ZIP gGmbH.

Telefon: 0431 9900-4185
oder direkt an die Ambulanz 0431 9900-2561.