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Station P1


Behandlungsspektrum

Die Station P1 ist die Wahlleistungsstation der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Diese offene psychiatrische Station verfügt über sechzehn Behandlungsplätze für Patientinnen und Patienten mit Depressionen, bipolaren affektiven Störungen, Schlafstörungen, Psychosen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Zwangsstörungen, somatoformen Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Alkohol- und Tablettenabhängigkeit und Demenzen.


Das Team

Die therapeutische Betreuung erfolgt durch die Klinikdirektorin, Frau Prof. Jauch-Chara, den Oberarzt, Dr. Koch, die Stationsärzte, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Mitarbeitern des Sozialdienstes und des Pflegepersonals.


Therapeutisches Angebot

Das therapeutische Angebot umfasst die psychiatrische Gesprächsbehandlung sowie spezielle psychotherapeutische Behandlungsverfahren in Einzel- und Gruppensitzungen. Wo es erforderlich ist, erfolgt auch der differenzierte Einsatz moderner Psychopharmaka. Die Wahl des Therapieverfahrens erfolgt in enger Abstimmung mit der Patientin beziehungsweise dem Patienten, auf dessen Wunsch auch die Angehörigen mit in die Behandlung einbezogen werden können.

Je nach Krankheitsbild können die Patienten an stationsübergreifenden störungsspezifischen Gruppentherapien wie der Depressionsgruppe, der Interpersonellen-Psychotherapie-Gruppe, der Gruppe für Patienten mit einer Psychose und der Motivationsgruppe für Alkoholabhängige Patienten teilnehmen. In Einzel- und Gruppensitzungen kann die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen erlernt werden. Für Patienten mit saisonalen Depressionen besteht das Angebot der Lichttherapie. Als weitere nebenwirkungsarme Therapiemaßnahme bei Depressionen können Wachtherapien durchgeführt werden.

Ein spezielles Angebot richtet sich an Frauen, die in Zusammenhang mit der Geburt ihres Kindes psychisch erkrankt sind. Im Rahmen des Mutter-Kind-Behandlungsschwerpunktes der Klinik für Psychiatrie sind zwei Behandlungsplätze auf der Station P1 für die Aufnahme von Frauen mit ihrem Säugling vorgesehen. Zur Verfügung steht ein Einzelzimmer mit einem Kinderbett und einem Bad sowie einer weiteren Schlafmöglichkeit für einen Angehörigen.

Therapiemöglichkeiten bestehen im Rahmen der Physiotherapie mit Krankengymnastik, Bewegungsbad, Sporttherapie, Körperzentrierter Bewegungstherapie und Atementspannungstherapie. Kneipp-Anwendungen, Lymphdrainage und Massagen werden in der Physikalischen Therapie durchgeführt. Einzelbeschäftigungstherapie, Werkgruppe und Gedächtnistraining werden durch unsere Ergotherapeutinnen durchgeführt. Ernährungsberatungen können erfolgen.

Durch den Sozialpädagogischen Fachdienst erfolgen Beratungen und aktive Hilfen unter anderem bei der Organisation und Anmeldung von Anschlussbehandlungen oder therapeutischen Wohngruppen, bei der Suche nach Wohnraum oder auch Senioren- und Pflegeeinrichtungen, beim gestuften Wiedereintritt ins Arbeitsleben und im Umgang mit Behörden und Ämtern.

Innerhalb des Universitätsklinikums besteht eine enge Kooperation mit den anderen Fachrichtungen, so dass auch organische Erkrankungen auf hohem Niveau interdisziplinär behandelt werden können.


Räumlichkeiten

Die Station wurde 1998 umfangreich renoviert. Dabei wurde insbesondere Wert auf die Innenausstattung gelegt. Die vier Einbett- und sechs Zweibettzimmer sind freundlich und großzügig ausgestattet. Die Einrichtung besteht aus Holzmobiliar. Helle Holztöne wurden mit warmen Stofffarben kombiniert. Die Zimmer sind jeweils mit einem eigenen Bad mit Dusche oder Badewanne und WC ausgestattet.

Jedes Zimmer verfügt über einen eigenen Telephon- und Internetanschluss. Bewusst wurde auf Fernsehgeräte innerhalb der Patientenzimmer verzichtet.

Ein Speiseraum mit einer Pantry und ein Aufenthalts- und Fernsehraum können von den Patienten gemeinsam genutzt werden.

Auf der Station ist das Rauchen nicht gestattet, eine Möglichkeit zum Rauchen bietet sich im Innenhof.

Die Besuchszeiten liegen zwischen 10.00 - 20.00 Uhr, beziehungsweise nach Absprache. Die Besuche sollten in jedem Falle außerhalb der Therapiezeiten stattfinden.


Aufnahmemodalitäten

Die Anmeldung zur stationären psychiatrischen Therapie sollte durch den ambulant behandelnden Arzt erfolgen.

Wenn möglich, sollten zur stationären Aufnahme Berichte über frühere ambulante und stationäre Behandlungen, Röntgen-, Computertomographie- und Kernspintomographiebilder und die aktuell eingenommenen Medikamente mitgebracht werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an die Ambulanz, Tel. 0431/500-98008.