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Startseite > Schwerpunkte > Sucht

Schwerpunkt Sucht

Inhalt

  • Das Team
  • Behandlungskonzept
    - Ambulante Versorgung
    - Qualifizierte Entgiftung
    - Doppeldiagnosen
  • Unsere Angebote im Einzelnen
    - Physiotherapie
    - Ergotherapie
    - Gruppenangebote
    - Entspannung
    - Soziales Umfeld

Das Team

Die therapeutische Betreuung erfolgt unter der Leitung von Herrn Dr. J. Koch, sowie durch die Stationsärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen, Mitarbeitern des Sozialdienstes und dem Pflegepersonal.

Kontakt: Zentrale Tel.: 0431 - 9900 2681, E-Mail info.sucht@zip-kiel.de


Behandlungskonzept

Der Behandlungsschwerpunkt wendet sich vor allem an Menschen mit einer Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit. Wir verstehen Suchterkrankungen als ein komplexes Geschehen in welchem unterschiedlichste Faktoren zur Entstehung und Aufrechterhaltung beitragen. Zu den Faktoren gehören unter anderen die individuellen Lebensumstände des Patienten, die Auswirkungen der Substanzen auf den Menschen, sowie die biologischen und lebensgeschichtlichen Ausgangsbedingungen. Da diese Faktoren bei jedem Patienten in ganz unterschiedlicher Weise eine Rolle spielen, kann eine Behandlung nur gelingen, wenn diese Unterschiede auch berücksichtigt werden.

Ambulante Versorgung

Die ambulante Versorgung von suchtkranken Menschen erfolgt im Rahmen unserer psychiatrischen Institutsambulanz. Das therapeutische Angebot wird dem individuellen Bedarf angepasst.

Qualifizierte Entgiftung

Die qualifizierte Entgiftung findet als niedrigschwelliges Angebot auf der Schwerpunktstation P4b statt, nähere Infos finden Sie hier: Station P4b

Doppeldiagnosen

Sowohl ambulant als auch stationär findet die Behandlung komorbider psychiatrischer Störungen in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Schwerpunkten statt.


Unsere Angebote im Einzelnen

Physiotherapie

  • Hydrotherapie:
    Die Hydrotherapie dient neben der Tagesstrukturierung der Durchblutungsförderung und Kreislaufstabilisierung. Weitere Effekte sind die Stärkung der Immunabwehr, sowie der vegetative Ausgleich.
  • Frühsport
  • Hockergymnastik
  • Zirkeltraining:
    Die Physiotherapie in Gruppen unterstützt den Therapieverlauf auf der Körperebene, dient der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Fitness. Sie soll die Eigenaktivität fördern und wirkt depressiven Verstimmungen entgegen.

Ergotherapie

  • Allgemeine Stationäre Ergotherapie:
    Die Werkgruppe ist ein kompetenzzentriertes Angebot. Ziele dieser Methode sind die Verbesserung der eigenen Handlungskompetenz, Steigerung des Zutrauens in die eigenen Ressourcen und Selbstwertsteigerung. Hierzu zählen auch die Förderung von Konzentration, Ausdauer und Frustrationstoleranz. In der Gruppe geht jeder einer eigenen gestalterisch-handwerklichen Tätigkeit nach.
  • Ambulante Ergotherapie Sucht:
    Dieses Angebot dient den Patienten als Unterstützung für eine sinnvolle Wochenstruktur. Die aktive Freizeitgestaltung, eine Stärkung der Eigenverantwortung und Selbstwahrnehmung sind Ziele, die durch die handwerklich-gestalterische Methode erreicht werden können. ATL oder das Messinstrument COPM werden als weitere Medien eingesetzt.
  • Themenzentrierte Gruppe:
    Bei Bedarf setzen sich die Patienten gemeinsam mit einem vorgegebenen oder selbstgewählten Thema, passend zu ihrer Suchtproblematik und Lebenssituation auseinander. Hierzu dienen gestalterische Medien, die den nonverbalen und anschaulichen Zugang zu der Thematik eröffnen. Die fertige Gestaltung wird mit der Gruppe besprochen.
  • Einzeltherapie:
    Dieses Angebot richtet sich an Patienten, die starke Beeinträchtigungen im kognitiven oder im sozio-emotionalen Bereich aufweisen. Sie erfahren die ungeteilte Aufmerksamkeit der Therapeuten und einen ruhigen Rahmen, in dem sie arbeiten können.

Gruppenangebote

  • Stationäre Suchtgruppe:
    Im Rahmen der Suchtgruppe werden die individuellen Folgen des Suchtmittelkonsums beleuchtet, mit dem Ziel eine Veränderungsmotivation aufzubauen.
  • Informationsanteile mischen sich mit praktischen Übungen, Kleingruppenarbeiten und Paper-Pencil-Aufgaben. Vorrangiges Ziel ist die Förderung der Motivation zur Suchtmittelabstinenz bzw. zu einer weiteren Suchtmittelbehandlung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bearbeitung von Rückfällen
  • Psychoedukation: Hier werden die Patienten über verschiedene Aspekte ihrer Suchtproblematik informiert, es werden Zusammenhänge zu anderen Problembereichen im Alltag aufgezeigt. Neben der Informationsvermittlung steht der Dialog mit und zwischen den Patienten im Vordergrund, um an Erfahrungswerte der Betroffenen anzuknüpfen und persönliche Ressourcen zu erkennen.

Entspannung

  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen:
    Bei der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen (PME) handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willkürliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird.
  • Typische Wirkungen sind:
    - Linderung von körperlichen Entzugssymptomen
    - Entspannung der Muskulatur
    - Schmerzlinderung
    - Verbesserte Körperwahrnehmung
    - Reduktion von Unruhe- und Angstzuständen
    - Leichtere Bewältigung von Stress

Ohrakupunktur

  • … nach dem NADA-Protokoll:
    Die „Behandlung nach dem NADA-Protokoll“ umfasst eine Kombination verschiedener klinisch-therapeutischer Angebote mit einer wiederholten Anwendung von traditioneller chinesischer Ohrakupunktur in einem besonderen Setting.
  • Ohrakupunktur wirkt bei Suchterkrankungen unabhängig vom „Stoff“ und hilft, u.a. Entzugssymptome besser zu ertragen.
  • Typische Wirkungen sind:
    - Linderung des körperlichen und seelischen Entzuges
    - Vermindertes Suchtverlangen
    - Regulation von Schlafstörungen
    - Minderung von Ängstlichkeit
    - Leichtere Bewältigung von Stress
    - Entspannung
    - Körperliches Wohlgefühl
    - Gefühl innerer Stabilität

Soziales Umfeld

  • Sozialpädagogische Unterstützung:
  • Der sozialpädagogische Fachdienst unterstützt die Patienten beim Stellen von Anträgen, bei Schuldenregulierungen und im Umgang mit Behörden. Außerdem ist er die kommunikative Schnittstelle mit den Kostenträgern von weiterführenden Therapie-, Reha- und Übergangseinrichtungen.
  • Suchtberatung der freien Träger:
    Einmal wöchentlich sind Vertreter der freien Träger bei uns auf der Station zu Gast, um die Patienten über weiterführende Anbindungsmöglichkeiten zu informieren.
  • Selbsthilfegruppen:
    Einmal wöchentlich sind Vertreter verschiedener Selbsthilfegruppen bei uns auf der Station zu Gast, um die Patienten über den positiven Einfluss des Austausches unter Betroffenen zu informieren und ihre eigene Gruppe vorzustellen.