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Untersuchungsmethoden

Inhalt

In diesem Kapitel werden Ihnen Untersuchungsmethoden, die in unserer Klinik verwendet werden, erklärt.


Laboruntersuchungen

Aus Blut- und Urinproben lassen sich Untersuchungen durchführen, die Auskunft über die Funktion der inneren Organe geben können. Sollten sich Hinweise auf Organerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Entzündungen oder andere Erkrankungen ergeben, können differenzierte Zusatzuntersuchungen angeschlossen werden.

Eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor) kann erforderlich werden, wenn bei einem Patienten der Verdacht auf eine entzündliche oder tumoröse Erkrankung des Zentralnervensystems besteht oder ein hirnorganischer Abbauprozess diagnostisch abgeklärt werden soll.

Während einer medikamentösen Behandlung erfolgen regelmäßige Kontrolluntersuchungen der Laborparameter, um mögliche Nebenwirkungen der Medikamente auf innere Organe frühzeitig zu erkennen. Die Medikamentenspiegel von Psychopharmaka können im Blut bestimmt werden. Die Ermittlung einer für den jeweiligen Patienten optimalen Medikamentendosis kann hierdurch unterstützt werden. Überdosierungen können dadurch leichter vermieden werden.

Viele psychiatrische Symptome können durch die Einnahme von Drogen hervorgerufen werden. Diese können in Blut und Urin nachgewiesen werden.


Elektrokardiographie (EKG)

Die Arbeit des Herzmuskels wird durch Signale koordiniert, welche die mikrosAkopisch kleinen Herzmuskel mittels kleiner elektrischer Ströme und chemischer Botenstoffe übertragen. Die elektrischen Abläufe kann man messen und mit einem Verstärker vergrößert als EKG-Kurve darstellen. Eine typische gemessene EKG-Kurve besteht aus rhythmisch wiederholten Kurvenzacken, die es dem kundigen Auswerter erlauben, Aussagen über die Herzfunktion zu machen. Manche Erkrankungen des Herzens, wie Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkt, können im EKG sichtbar werden.

Zu Beginn einer stationären Klinikbehandlung wird auch eine EKG-Untersuchung durchgeführt. Manchmal ist eine Behandlung mit Medikamenten notwendig, dann kann deren Verträglichkeit durch zusätzliche Labor- und EKG-Untersuchungen überwacht werden.

Eine EKG-Untersuchung erfolgt durch Anlegen von Elektroden auf der Brust und an Handgelenken und Knöcheln. Damit werden die im Körper ablaufenden feinen elektrischen Übertragungen gemessen. Der Patient sitzt während der Untersuchung bequem in einem Sessel oder liegt auf einer Liege. Die EKG-Ableitung ist schmerzlos und unschädlich.


Elektroenzephalographie (EEG)

Die Signalverarbeitung im Gehirn erfolgt, ähnlich wie im Herzmuskel, mittels feinster elektrischer Ströme. Wie beim Elektrokardiogramm (EKG) über der Brust, kann die Summe dieser elektrischen Aktivität mit Elektroden an der Kopfhaut gemessen werden. Sie ergibt beim Gesunden ein charakteristisches unregelmäßiges Kurvenbild.

Bei manchen Erkrankungen können sich typische Veränderungen dieses Kurvenbildes ergeben, z. B. bei der Epilepsie, bei Hirntumoren, Gehirnhautentzündungen, Demenzen und Vergiftungen.

Die Untersuchung dauert etwa eine halbe Stunde und ist für den Patienten nicht beeinträchtigend. Er sitzt entspannt auf einem bequemen Stuhl. Über eine Haube auf dem Kopf werden die Elektroden angelegt, mit denen die elektrische Aktivität aufAgezeichnet wird. Durch beschleunigte Atmung und Flickerlicht können mögliche Auffälligkeiten verstärkt werden.


Bildgebung (CT und MRT)

Mit der Computertomographie (CT) und der Kernspintomographie (MRT, Magnet-Resonanz-Tomographie) können bildliche Darstellungen des Gehirns hergestellt werden.

Die Computertomographie wurde in den 70er Jahren entwickelt. Eine Röntgenröhre umkreist das zu untersuchende Organ, und aus den gewonnenen Meßwerten wird mit einem Computer ein Schnittbild errechnet. Dieses ermöglicht eine anatomische Betrachtung des untersuchten Organs und damit die ortgenaue Feststellung möglicherweise vorhandener krankhafter Veränderungen.

Die Kernspintomographie wurde seit den 80er Jahren etabliert. Sie beruht auf den magnetischen Eigenschaften der Atome. Das zu untersuchende Organ wird in einem starken Magnetfeld magnetisch angeregt. Daraufhin kann eine Magnetresonanz gemessen werden, und aus den erhaltenen Meßwerten kann mit einem Computer ein anatomisches Schnittbild errechnet werden. Der Vorteil dieser Methode ist, daß sie ohne den Einsatz von Röntgenstrahlung ein anatomisches Bild des untersuchten Organs herstellen kann.

Eine Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MRT, Magnet-Resonanz-Tomographie) wird bei manchen psychiatrischen Krankheiten bei dem betroffenen Patienten durchgeführt, um die Diagnose sicherer stellen zu können und um andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome ausbilden können, auszuschließen.