Geschichte

Entwicklung der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Unter der Leitung des Psychoanalytikers Prof. Dr. Henner Völkel wurde 1967 an der Universitäts-Nervenklinik Kiel erstmals eine Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik eingerichtet - zunächst noch in enger personeller Verbindung zur Psychiatrie, jedoch mit einem eigenen stationären Psychotherapiekonzept, das von Beginn an gruppentherapeutisch und tiefenpsychologisch ausgerichtet war. Ab 1975 wurde die spätere Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie auch verwaltungsmäßig selbständig, mit spezifischen Aufgaben in Lehre und Forschung sowie einem ambulanten und stationären Behandlungsangebot.

1983 wurde Prof. Dr. Hubert Speidel auf den Lehrstuhl berufen, den er bis zu seiner Emeritierung 1999 innehatte. Unter seiner Leitung entwickelten sich die spezifischen wissenschaftlichen Schwerpunkte der Klinik (Psychotherapieforschung, Essstörungen, Bindungsforschung, Psychosomatik in der Gynäkologie, Psychosomatik in der Kardiologie, Psychosomatik in der Nephrologie, Psychosomatik in der Zahnheilkunde, Psychoonkologie) sowie eine intensive Liaisonarbeit mit den entsprechenden organmedizinischen Fächern.

Seit 2001 ist Professor Dr. Josef B. Aldenhoff kommissarischer Direktor der Klinik.

Die Behandlungskapazität der Klinik umfasst 20 stationäre Behandlungsplätze sowie ein umfangreiches ambulantes Psychotherapieangebot.

Foto vom Gebäude der Psychosomatik