





Projektgruppe |
Borderline |
| Leiterin | Frau Dr. K. Bernhardt |
| Wissenschaftliche Mitarbeiter | Frau E. Quant, Ärztin Frau
Dipl.-Psych. K. Röhling |
| Aktuelle Projekte |
|
| Zielsetzung | Zielsetzung unserer Forschungsinteressen ist nicht nur die Therapieevaluation eines neu konzipierten Kriseninter-ventionskonzeptes, sondern auch die Betrachtung der neurobiologischen Grundlagen von Therapie und von Veränderungen durch die DBT bei BPS, mögliche psychopharmakologische Konzepte der BPS-Symptom-behandlung und Möglichkeiten der früheren Erkennung von BPS durch mehr Information an Betroffene und Kollegen anderer Fachrichtungen. |
| bisherige Ergebnisse | Bisherige Ergebnisse konnten u. a. aufzeigen, dass die DBT signifikant besser als die Kontrollgruppe selbstverletzendes Verhalten (SVV) reduziert. Ein Symptomshift innerhalb der Art des SVV konnte nicht nachgewiesen werden. Die DBT scheint also nicht auf eine spezielle Art des SVV zu wirken, sondern kann verschiedene Arten (z.B. chronisches Erbrechen, Trinkkarenz, schwere Intoxikationen) des SVV reduzieren. Weiterhin zeigt sich, dass der erfolgreiche Einsatz von Fertigkeiten während der Therapie signifikant zunimmt. |
| Kooperationen | Fachklinik Heide betr. Therapieevaluation, Expertentreffen "Norddeutsche Runde Persönlichkeitsstörungen" zur Etablierung pharmakol. Behandlungsleitlinien und Forschungskooperationen. |
| Finanzierung / Drittmittel | |
| Ausgewählte Publikationen |
Grüttert
T: Die Dialektisch Behaviorale Therapie auf der Station P2 der Klinik
für Psychiatrie und Psychotherapie. In: Richter H (Hrsg.): Perspektiven
in der Psychiatrie, Rostock 2002
Bernhardt
K., Friege L., Gerok-Falke K., Aldenhoff J.: Stationäres Interventionskonzept
auf Basis der Dialektisch-Behavioralen Therapie zur Behandlung akuter
Krisen bei Borderline-Patienten. In: Psychother Psych Med 2005 |